Wer bereits einen Speedtest über diverse Tools wie z.B Pingdom, GTmetrix oder Google PageSpeed Insights durchgeführt hat wird höchstwahrscheinlich bereits einmal auf die Meldung "Serve Static Content From a Cookieless Domain" mit dem Grade F (Note 6) aufmerksam geworden sein. 

Dahinter verbirgt sich folgender Sachverhalt welcher von diversen Tests rot angekreidet wird. 

Woher kommt die Meldung?

Wenn statischer Inhalt ausgegeben wird (Bilder, JavaScript, CSS) wird dieser standardmäßig von einem HTTP Cookie begleitet. Der Server kann nicht differenzieren ob eine Datei nun mit oder ohne Cookie ausgegeben werden soll.
Sobald der Server ein Cookie setzt wird dieses jeder Datei angehängt. 

Ein solcher Cookie ist bei statischen Dateien nicht notwendig.
Technisch ist der einzige Nachteil, dass jede Datei um das Cookie erweitert wird und somit unnötigerweise größer ist als sie sein möchte. 

Je mehr Anfragen bei einem Aufruf generiert werden desto öfter wird das Cookie mitgeladen.

Was kann ich dagegen tun?

Zuerst sollte man sich Fragen ob es überhaupt nötig ist etwas dagegen zu tun.
Das mitsenden der Cookies hat nur bei Webseiten mit einer extrem hohen Anzahl an Anfragen einen merkbar negativen Effekt auf die Performance der Webseite. 

In einem solchen Fall kann ein CDN (Content Delivery Network) in Erwägung gezogen werden.

Ein CDN ist ein Netzwerk aus Servern welche sich in der Regel verteilt auf dem ganzen Globus befinden. Der Sinn hinter einem CDN ist, dass eine Webseite sich nicht nur auf einem Server befindet, sondern auf jedem Server im CDN gespiegelt wird. 

Das CDN kann so konfiguriert werden, dass alle statischen Dateien, ohne Cookie als Anhang, über dieses ausgegeben werden.

Als Alternative zu einem CDN kann der statische Inhalt auch über eine Subdomain ausgegeben werden. Die Dateien werden dann nicht über z.B
https://hostpress.de aufgerufen sondern über https://static.hostpress.de 

Gerne sind wir bei der Konfiguration einer Static Domain behilflich. Da es sich hierbei jedoch um einen manuellen Aufwand handelt wird dieser separat berechnet.
Realisiert wird diese Lösung z.B. über das Plugin WP Rocket.

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