HostPress Servern das Versenden von E-Mails über bestimmte Domains erlauben.
SPF Einträge bei HostPress
Das Sender Policy Framework (SPF) ist ein Verfahren, das das Fälschen der Absenderadresse einer E-Mail verhindern soll. Damit lässt sich zum Beispiel unterbinden, dass Spammer die Spamfilter umgehen, indem sie einen vertrauenswürdigen Absender vortäuschen. SPF kann SPAM als solches nicht verhindern – aber mit einem SPF-Eintrag kannst du festlegen, welche Server legitimiert sind, E-Mails für deine Domain zu versenden.
Das bedeutet: Damit die HostPress Server im Namen deiner Domain E-Mails versenden dürfen, muss es den HostPress Servern „erlaubt“ werden. Das geschieht durch den SPF-Eintrag in der DNS-Zone deiner Domain.
Hierfür meldest du dich über das Kundencenter an und nutzt das DNS Verwaltungstool um bei der entsprechenden Domain den SPF Eintrag zu hinterlegen.
Welche Einträge dafür angelegt werden müssen
DNS-Typ: txt
Wert: v=spf1 +a +mx +a:MEINSERVER.hpress.de -all
Dieser Eintrag erlaubt dem Server mit dem Email Dienst (SMTP, IMAP) und dem Hosting Server (z.B. Kontaktformulare in WordPress) Emails zu versenden. In den meisten Fällen liegen beide Dienste auf dem selben Server, aber auch dann ist der Eintrag gültig. Zusätzlich sollte man sicherstellen, dass nur ein Eintrag pro Domain angelegt ist.
Was tun wenn bereits ein Eintrag besteht?
In diesem Fall sollte der Server auf dem das Hosting liegt zusätzlich eingetragen werden.
Beispiel: v=spf1 +a +mx +a:MEINSERVER.hpress.de include:bestehenderspf -all

Neben dem SPF-Record solltest du auch den DMARC-Record nicht vernachlässigen!
Hier mehr zum Thema DMARC-Record:
https://docs.hostpress.de/article/dkim-dmarc-und-spf/
SPF-Eintrag nach einem Server- oder Tarifwechsel prüfen
Der SPF-Eintrag verweist immer auf den konkreten Servernamen, auf dem dein Hosting bzw. dein E-Mail-Versand läuft (v=spf1 +a +mx +a:MEINSERVER.hpress.de -all). Wechselst du zu einem neuen Tarif oder wird deine Website bzw. dein Postfach im Rahmen einer Migration auf einen anderen Server umgezogen, ändert sich damit auch der Servername – der SPF-Eintrag wird dabei jedoch nicht automatisch aktualisiert.
Warum das zu Problemen führt
Steht im SPF-Eintrag weiterhin der alte Server, obwohl deine Domain oder deine Mails längst auf einen neuen Server umgezogen sind, gilt der neue Server aus Sicht von SPF als nicht autorisiert. Das kann dazu führen, dass Mail-Sicherheitschecks bei dir oder deinen Empfängern anschlagen, E-Mails eher im Spam-Ordner landen oder du eine Warnmeldung zu einem „fehlerhaften SPF-Record“ erhältst.
So gehst du nach einem Wechsel vor
- Prüfe im Kundencenter über das DNS-Verwaltungstool, welcher Servername aktuell in deinem SPF-Eintrag steht.
- Ermittle den Namen deines aktuellen Servers (zu finden im Kundencenter bei den Produktdetails oder auf Nachfrage beim HostPress-Support).
- Stimmen alter Eintrag und aktueller Server nicht überein, passe den SPF-Eintrag entsprechend an oder lasse ihn vom Support korrigieren.
- Wurde eine Migration von HostPress durchgeführt, frage im Zweifel aktiv nach, ob die DNS-Anpassung inklusive SPF Teil der Migration war – das ist nicht bei jeder Migrationsart automatisch der Fall.
Ein kurzer Check des SPF-Eintrags nach jedem Server- oder Tarifwechsel spart dir spätere Rückfragen wegen vermeintlich „gehackter“ oder blockierter E-Mail-Zustellung.
Wichtig nach einer Server-Migration: SPF-Eintrag prüfen
Wenn deine Website oder dein Hosting auf einen neuen Server umgezogen wurde, kann sich der Servername ändern, über den deine E-Mails versendet werden. Damit deine E-Mails weiterhin zuverlässig zugestellt werden, solltest du nach jeder Migration deinen SPF-Eintrag prüfen und bei Bedarf aktualisieren.
Warum das wichtig ist
- Dein SPF-Eintrag legt fest, welche Server berechtigt sind, E-Mails für deine Domain zu versenden.
- Verweist dein SPF-Eintrag noch auf den alten Server, kann dein neuer Server nach der Migration nicht mehr als legitimer Absender erkannt werden.
- Das kann dazu führen, dass E-Mails von deiner Domain als Spam eingestuft oder gar nicht erst zugestellt werden.
Was du nach einer Migration tun solltest
- Prüfe im DNS-Verwaltungstool deines Kundencenters den aktuellen SPF-Eintrag deiner Domain.
- Ergänze den Eintrag um den Namen deines neuen Zielservers, zum Beispiel:
v=spf1 +a +mx +a:MEINSERVER.hpress.de -all - Den genauen Servernamen (z. B. „fra-1034.hpress.de“) findest du in deiner Migrations- oder Onboarding-E-Mail, im Kundencenter oder auf Nachfrage beim Support.
- Hast du bereits einen bestehenden SPF-Eintrag mit weiteren Diensten, ergänze den neuen Server zusätzlich per
include:, ohne die bestehenden Einträge zu entfernen.
Fehlermeldung beim Speichern: Es darf nur einen SPF-Eintrag geben
Viele externe Dienste, etwa Newsletter-Tools, CRM-Systeme oder App-Plattformen wie Firebase, verlangen für den Mailversand mit deiner Domain einen eigenen SPF-Eintrag. Legst du diesen zusätzlich zu deinem bestehenden SPF-Eintrag an, lehnt die DNS-Verwaltung das Speichern ab. Du siehst dann diese Meldung:
„Bei der Aktualisierung der DNS-Einträge wurde ein Problem festgestellt. Kontaktiere bitte den Support.“
Der Grund: Pro Domain darf es nur einen einzigen TXT-Eintrag geben, der mit v=spf1 beginnt. Mehrere SPF-Einträge machen die SPF-Prüfung ungültig. Deshalb musst du den neuen Dienst in den bestehenden Eintrag aufnehmen.
Schritt 1: Bestehenden SPF-Eintrag finden
- Melde dich im Kundencenter an und öffne die DNS-Verwaltung deiner Domain.
- Suche den Eintrag vom Typ „SPF (txt)“ bzw. TXT, dessen Wert mit
v=spf1beginnt.
Schritt 2: Vorgabe des externen Dienstes auswerten
Der Dienst gibt dir meist einen kompletten SPF-Eintrag vor, zum Beispiel:
v=spf1 include:_spf.dienst.example ~all
Übernimm daraus nur den include:-Teil, hier also include:_spf.dienst.example.
Schritt 3: Einträge zusammenführen
- Bearbeite den bestehenden SPF-Eintrag. Lege keinen neuen an.
- Füge den
include:-Teil vor dem abschließenden-allbzw.~allein. - Am Ende darf nur ein
all-Mechanismus stehen.
Beispiel vorher: v=spf1 +a +mx +a:MEINSERVER.hpress.de -all
Beispiel nachher: v=spf1 +a +mx +a:MEINSERVER.hpress.de include:_spf.dienst.example -all
Schritt 4: Weitere Einträge des Dienstes anlegen
Andere Einträge, die der Dienst verlangt, legst du ganz normal als eigene Einträge an. Dazu gehören z. B. ein TXT-Verifizierungscode wie dienstname=abc123 oder DKIM-Einträge als CNAME. Diese Einträge beginnen nicht mit v=spf1 und vertragen sich mit deinem SPF-Eintrag.
Schritt 5: Speichern und prüfen
- Speichere die Änderung. Je nach TTL kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis sie überall sichtbar ist.
- Starte danach die Verifizierung beim externen Dienst erneut.
Gut zu wissen
- Ein SPF-Eintrag darf insgesamt höchstens 10 DNS-Abfragen auslösen. Jeder
include,aundmxzählt dabei. Nimm deshalb nur Dienste auf, die tatsächlich in deinem Namen E-Mails versenden. - Erscheint die Fehlermeldung weiterhin, obwohl nur ein SPF-Eintrag besteht, wende dich mit einem Screenshot deiner DNS-Zone an unseren Support.