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Nach dem PHP-Update: So erkennst du Probleme mit deiner WordPress-Website

Nach einer Umstellung auf eine neuere PHP-Version, z. B. von PHP 8.1 auf 8.2, laufen die meisten Websites ohne Probleme weiter. Veraltete Plugins oder Themes können aber Fehler verursachen. Hier erfährst du, woran du das erkennst und wie du die Ursache findest.

1. Typische Anzeichen auf der Website

  • Eine weiße, leere Seite oder die Meldung „Es gab einen kritischen Fehler auf dieser Website“
  • Ein „Fehler 500“ (Internal Server Error)
  • Teile der Seite fehlen: Slider, Formulare, Galerien oder der Warenkorb laden nicht
  • Meldungen wie Deprecated:, Warning: oder Fatal error: direkt auf der Seite
  • Im Adminbereich: Login klappt nicht, Seiten lassen sich nicht speichern oder der Page-Builder (z. B. Elementor, Divi) lädt nicht

Bei einem kritischen Fehler schickt WordPress meist zusätzlich eine E-Mail mit dem Betreff „Deine Website hat ein technisches Problem“ an die Administrator-Adresse. Darin steht oft schon, welches Plugin oder Theme den Fehler auslöst, und ein Link zum Wiederherstellungsmodus.

2. Kurzer Funktionstest

Prüfe nach der Umstellung diese Punkte:

  • Startseite und einige Unterseiten aufrufen
  • In WordPress einloggen
  • Kontaktformular absenden und prüfen, ob die E-Mail ankommt
  • Bei Shops: eine Testbestellung bis zur Bestellbestätigung durchspielen
  • Eine Seite im Editor öffnen und speichern, ein Bild in die Mediathek hochladen

3. In WordPress prüfen

Website-Zustand: Unter „Werkzeuge“ → „Website-Zustand“ zeigt WordPress kritische Probleme und fehlende PHP-Erweiterungen an. Im Reiter „Bericht“ findest du unter „Server“ die tatsächlich genutzte PHP-Version. Weicht sie von der Version in Plesk ab, melde dich bei unserem Support.

Updates: Unter „Dashboard“ → „Aktualisierungen“ siehst du, ob für WordPress, Plugins oder dein Theme Updates bereitstehen. Veraltete Erweiterungen sind die häufigste Fehlerursache.

Debug-Log (für Fortgeschrittene): Trage in der Datei wp-config.php oberhalb der Zeile „That’s all, stop editing!“ Folgendes ein:

define( 'WP_DEBUG', true );
define( 'WP_DEBUG_LOG', true );
define( 'WP_DEBUG_DISPLAY', false );

Fehler werden dann in die Datei wp-content/debug.log geschrieben, ohne dass Besucher sie sehen. Schalte das Debugging nach der Analyse wieder aus (WP_DEBUG auf false).

4. In Plesk auswerten

Plesk erreichst du nach dem Login im Kundencenter über den Button „Control Panel Login“.

Logs: Öffne unter „Websites & Domains“ deine Domain und klicke auf „Logs“. Filtere nach Fehlern und grenze den Zeitraum auf die Zeit seit der Umstellung ein. Achte auf Einträge wie PHP Fatal error, Uncaught Error oder Call to undefined function. Meist steht dort ein Dateipfad wie /wp-content/plugins/plugin-name/… oder /wp-content/themes/theme-name/…. Daran erkennst du direkt, welches Plugin oder Theme den Fehler verursacht. Tipp: Lass die Logansicht geöffnet und rufe parallel die fehlerhafte Seite auf, dann erscheint der neue Eintrag sofort. Mehr dazu: Protokolle in Plesk

WP Toolkit: Im WP Toolkit siehst du für jede WordPress-Installation die PHP-Version und ausstehende Updates. Plugins und Themes kannst du dort direkt aktualisieren oder einzeln deaktivieren.

PHP-Einstellungen: Unter „PHP“ bei deiner Domain siehst du, welche Version und welcher Handler aktiv sind. Mehr dazu: PHP-Einstellungen in Plesk

5. Wenn du einen Fehler gefunden hast

  1. Erstelle ein Backup oder prüfe, ob ein aktuelles vorhanden ist: Backups und Wiederherstellung
  2. Aktualisiere WordPress, alle Plugins und dein Theme. Das behebt die meisten Fehler.
  3. Besteht der Fehler weiter, deaktiviere das Plugin, das im Log genannt wird. Kommst du nicht mehr ins Backend, geht das über das WP Toolkit oder indem du den Plugin-Ordner im Dateimanager umbenennst. Anleitung: Fehlerhaftes Plugin finden und deaktivieren
  4. Wird ein Plugin oder Theme nicht mehr weiterentwickelt, ersetze es durch eine gepflegte Alternative.

Für die Kompatibilität deiner Website mit der neuen PHP-Version bist du selbst verantwortlich. Fehler in Plugins oder Themes können wir im Rahmen unseres Hosting-Supports nicht beheben. Wende dich in diesem Fall an deinen Entwickler oder deine Agentur. Wenn die PHP-Version in WordPress und Plesk nicht übereinstimmt oder du einen Fehler auf Serverseite vermutest, hilft dir unser Support per E-Mail an support@hostpress.de oder im Live-Chat im Kundencenter.

Zuletzt geändert: 22. Oktober 2026
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