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Upload-Limit erhöhen lassen (Nginx client_max_body_size)

Wenn du auf deiner Website größere Dateien hochladen möchtest – zum Beispiel ein komplettes Theme-Paket, ein Backup oder ein großes Video – kann es passieren, dass der Upload trotz passender WordPress-Einstellungen mit einem Fehler wie „413 Request Entity Too Large“ abbricht. In diesem Artikel erklären wir dir, woran das liegt und wie du eine Erhöhung des Limits bei uns beantragst.

Voraussetzungen

  • Ein Hosting-Vertrag bei HostPress mit der betroffenen Domain
  • Die ungefähre Dateigröße, die du hochladen möchtest
  • Zugriff auf das Kundencenter, um ein Support-Ticket zu erstellen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Warum reichen Änderungen in wp-config.php oder .htaccess nicht aus?

Bei vielen Hosting-Umgebungen läuft der Webserver Nginx als vorgeschaltete Instanz vor Apache bzw. PHP-FPM. Nginx prüft die Größe eines eingehenden Requests, bevor dieser überhaupt an WordPress oder PHP weitergereicht wird. Ist der Wert client_max_body_size in der Nginx-Konfiguration kleiner als die Datei, die du hochladen willst, weist Nginx den Request direkt mit einem Fehler zurück – unabhängig davon, was du in wp-config.php (z. B. WP_MEMORY_LIMIT) oder in einer .htaccess-Datei (z. B. upload_max_filesizepost_max_size) eingestellt hast. Diese WordPress-seitigen Einstellungen wirken erst, wenn der Request Nginx bereits passiert hat.

413-Fehler beim Speichern in Elementor oder anderen Page-Buildern (nicht nur bei Datei-Uploads)

Ein `413 Content Too Large`-Fehler (teilweise auch als „413 Request Entity Too Large“ angezeigt) tritt nicht nur beim direkten Hochladen einer Datei auf. Er kann auch beim Speichern oder Veröffentlichen einer Seite in Page-Buildern wie Elementor auftreten – zum Beispiel beim Duplizieren eines umfangreichen Abschnitts und anschließendem Klick auf „Veröffentlichen“. In diesem Fall sendet dein Browser die komplette Seiten-Struktur als eine große Anfrage an `/wp-admin/admin-ajax.php`, die ebenfalls den serverseitigen Größenlimits unterliegt.

Zusätzliche Ursache: ModSecurity/WAF-Limit

Neben dem in diesem Artikel beschriebenen Nginx-Limit `client_max_body_size` kann bei aktivierter Web Application Firewall (ModSecurity/WAF) zusätzlich die Regel `SecRequestBodyNoFilesLimit` greifen, die standardmäßig oft deutlich niedriger liegt (häufig rund 128 KB) als das eigentliche Upload-Limit. Diese Regel kann unabhängig vom Nginx-Limit einen 413-Fehler auslösen, insbesondere bei großen POST-Anfragen von Page-Buildern, die keine klassischen Datei-Uploads sind.

Was du tun kannst

  1. Prüfe, ob der Fehler speziell beim Speichern/Veröffentlichen in einem Page-Builder auftritt (nicht beim Hochladen einer Mediendatei) – das ist ein Hinweis auf dieses Szenario.
  2. Kontaktiere unseren Support mit der betroffenen Domain und dem Hinweis, dass der 413-Fehler beim Speichern über `admin-ajax.php` auftritt (nicht bei einem klassischen Datei-Upload).
  3. Wir prüfen dann sowohl das Nginx-Limit `client_max_body_size` als auch – falls für deine Domain eine WAF aktiv ist – das ModSecurity-Limit `SecRequestBodyNoFilesLimit` und passen beide bei Bedarf an.
  4. Teste nach der Anpassung erneut denselben Speichervorgang, der zuvor fehlgeschlagen ist.

2. Prüfen, welches Limit aktuell gilt

Lade testweise eine Datei hoch, die etwas größer ist als dein bisheriges Maximum. Bricht der Upload mit einem Fehler wie „413 Request Entity Too Large“ ab, ist das ein Hinweis auf ein zu niedriges Nginx-Limit. Ein einzelner Screenshot einer Fehlermeldung reicht in der Regel nicht aus, um das genaue Limit zu bestimmen – am zuverlässigsten ist ein kurzer Test mit einer Datei bekannter Größe.

3. Erhöhung beim Support beantragen

Da sich client_max_body_size nicht über das Kundencenter oder Plesk selbst einstellen lässt, kontaktiere unseren Support mit folgenden Angaben:

  • Die betroffene Domain
  • Die gewünschte maximale Upload-Größe (z. B. „mindestens 5 GB“)
  • Ob die Änderung nur für eine einzelne Domain oder für alle deine Websites auf dem Server gelten soll

4. Nach der Änderung erneut testen

Sobald unser Team die Anpassung vorgenommen hat, teste den Upload erneut mit der ursprünglich fehlgeschlagenen Datei. Melde dich zeitnah zurück, falls der Upload weiterhin fehlschlägt – so können wir das Ticket offen halten und gezielt nachprüfen, statt es wegen Inaktivität zu schließen.

Fazit & Support-Hinweis

Ein zu kleines Upload-Limit liegt häufig nicht an WordPress selbst, sondern an der vorgeschalteten Nginx-Konfiguration. Da diese aus Sicherheits- und Stabilitätsgründen nicht von Kunden selbst geändert werden kann, wende dich mit der gewünschten Zielgröße und der betroffenen Domain an unseren Support – wir nehmen die Anpassung dann für dich vor.

Zuletzt geändert: 31. August 2026
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