Was kann ich bei Performanceproblemen mit meiner WordPress Seite tun?
Solltest du mit der Performance deines Hostingpakets und deiner WordPress Seite nicht zufrieden sein, sind wir es natürlich auch nicht. Wir wollen stets sicherstellen, dass wir auf unserer Seite alles mögliche geleistet haben, damit deine Seite maximal schnell lädt.
WordPress und Performanceprobleme können viele Ursachen haben. Damit wir die Fehlerquelle hier schneller analysieren können, ist es wichtig, dass das Formular mit allen nötigen Informationen ausgefüllt wird. Sobald wir das ausgefüllte Formular vorliegen haben, starten unsere Experten die Analyse und melden sich bei dir, sobald diese abgeschlossen ist.
Hier findest du das Formular für die Performance Analyse durch unsere Techniker.
Hinweise zu den abgefragten Formularfeldern
„Deine E-Mail„
Eine E-Mail Adresse unter der wir dich erreichen können
„Um welche Website geht es? Gib bitte bestenfalls 3 verschiedenen Seiten-URLs an, auf denen wir das Problem nachstellen können„
Hier benötigen unsere Techniker im besten Fall 3 verschiedenen URLs auf deiner Website, wo das Problem auftritt. Falls das Problem auf mehreren Unterseiten auftritt, hilft es uns sehr für die Fehlersuche, wenn du uns diese mitteilst. Wenn du es nur auf einer Seite festgestellt hast, genügt uns das natürlich auch.
„Seit wann besteht das Problem ungefähr?„
Damit wir wissen, wo wir am besten ansetzen mit der Lösung, benötigen wir hier ein Datum.
„Wann trat das Problem das letzte Mal auf?„
Auch hier wäre ein Datum und eine Uhrzeit für unsere Analyse wichtig, damit unsere Techniker evtl. sehen, ob hier ein Prozess o.ä. der Fehler sein könnte.
„Besteht das Problem im Frontend oder im Backend?“
Frontend bedeutet dabei, die Webseite aus Sicht eines Besuchers und das Backend ist deine WordPress Verwaltungsoberfläche im eingeloggten Zustand.
„Lässt sich das Problem auch von einem anderen Endgerät aus nachstellen? Bitte testen!“
Die meisten „Website-Fehler“ hängen zusammen mit lokalen Netzwerkproblemen bzw. Caching-Problemen im Browser. Durch das Testen mit einem anderen Endgerät aus einem anderen Netzwerk, wie z.B. mit dem Smarthphone aus dem mobilen Netz lässt sich dies direkt herausfinden.
„Hast du die Website schon in einem Inkognito Browserfenster (ausgeloggt) geprüft?“
Auch dadurch wird ausgeschlossen, dass es sich um ein lokales Netzwerkproblem oder Caching Problem handelt.
„Gab es in letzter Zeit erwähnenswerte Veränderungen? (Updates, neue Plugins, o.Ä.)“
Wurden neue Plugins installiert, alte Plugins verändert oder Updates gemacht, ist dies ebenfalls eine wichtige Information bzgl. der Fehlersuche für uns
„Was sollten wir sonst noch wissen?“
Gibt es noch weitere Informationen, welche du uns mitteilen möchtest, die uns beim finden des Fehlers und der Analyse des Problems behilflich sein könnten.
Bitte beachte: Die Bearbeitung des Performance-Formular kann 1-5 Werktage dauern.
Bevor du einen größeren Tarif buchst: häufige Softwareursachen für Performance-Probleme und Abstürze
Eine langsame oder instabile WordPress-Website liegt nicht immer an zu wenig Serverleistung. Bei größeren oder älteren Websites – insbesondere mit WooCommerce – sind zwei Softwareursachen besonders häufig für träge Ladezeiten, sporadische Ausfälle und schwankende Stabilität verantwortlich. Ein Wechsel auf einen größeren Tarif löst diese Ursachen in der Regel nicht dauerhaft, da ein stärkerer Server durch unkontrollierte Software-Schleifen ebenfalls schnell wieder an seine Grenzen stößt.
Voraussetzungen
- Zugriff auf phpMyAdmin oder das WordPress-Toolkit im Kundencenter.
- Admin-Zugriff auf die betroffene WordPress-Installation.
- Etwas Grundverständnis für SQL-Abfragen ist hilfreich, aber nicht zwingend nötig.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Schritt 1: Angestaute WP-Cron-Einträge prüfen
Die WordPress-eigene Cron-Funktion (wp-cron.php) wird bei jedem Seitenaufruf ausgeführt. Bei vielen Plugins, WooCommerce-Bestellungen oder unregelmäßigem Traffic können sich hier über die Zeit zehntausende veraltete, nie ausgeführte Cron-Einträge ansammeln, die die Website bei jedem Aufruf zusätzlich belasten. Wie du WP-Cron stattdessen auf ein festes, serverseitiges Intervall umstellst, erfährst du im Artikel „WP-Cron deaktivieren“.
Schritt 2: Größe der automatisch geladenen Daten (wp_options) prüfen
Plugins und Themes speichern Einstellungen häufig in der wp_options-Tabelle mit dem Attribut „autoload = yes“, wodurch diese Daten auf jeder einzelnen Seite automatisch mitgeladen werden – auch wenn sie dort gar nicht gebraucht werden. Besonders bei WooCommerce-Fehlkonfigurationen oder nicht vollständig entfernten alten Plugins kann diese Tabelle auf mehrere Megabyte anwachsen und die Datenbankleistung spürbar bremsen. Eine genaue Anleitung zur Prüfung und Bereinigung findest du im Artikel „WP_Options Tabelle und automatisch geladene Daten bereinigen“.
Schritt 3: Ergebnis einordnen
- Findest du eine sehr hohe Zahl an veralteten Cron-Einträgen und/oder eine wp_options-Größe deutlich über 1 MB, liegt die Ursache wahrscheinlich in der Software und nicht im gebuchten Tarif.
- In diesem Fall bringt ein größerer Server-Tarif meist keine nachhaltige Besserung, solange die Software-Ursache nicht behoben ist.
- Erst nach einer Bereinigung lässt sich zuverlässig einschätzen, ob zusätzlich mehr Serverleistung sinnvoll ist.
Schritt 4: Kostenlose Performance-Analyse anfordern
Bist du dir nach den vorherigen Schritten unsicher, ob die Ursache in der Software oder tatsächlich in fehlenden Ressourcen liegt, kannst du weiterhin unsere kostenlose Performance-Analyse anfordern. Gib dabei nach Möglichkeit an, ob du die Cron- und wp_options-Werte bereits geprüft hast – das beschleunigt die Analyse.