So kannst du einen Passwortschutz auf ein Verzeichnis in deinem Hostingaccount legen.
Möchtest du nur deine Entwicklung auf einer Stagingumgebung vor fremden Blicken geschützt wissen oder sicherstellen, dass diese auf keinen Fall durch Suchmaschinen gecrawlt und indexiert werden können, kann man dies über das WordPress-Toolkit in Plesk mit wenigen Klicks bewerkstelligen.
Möchtest du jedoch ein explizites Verzeichnis für den Schutz auswählen, kannst du dies über „Passwortgeschützte Verzeichnisse“ einrichten.
Wie kann ich einem Verzeichnis den Passwortschutz hinzufügen?
Im Bereich „Websites und Domains“ kannst du bei der entsprechenden WordPress-Installation unter „Passwortgeschützte Verzeichnisse“ den Passwortschutz hinterlegen.

Wichtig: Der Passwortschutz geht immer vom Basisverzeichnis der entsprechenden Internetseite aus.

In unserem Beispiel wollen wir nun das Verzeichnis /intern vor Zugriffen von außen schützen.
Nachdem wir in Plesk den Bereich „Passwortgeschützte Verzeichnisse“ geöffnet haben, kann man über den Button „Geschütztes Verzeichnis hinzufügen“ das gewünschte Verzeichnis angeben.


Der eigentliche Verzeichnisschutz wurde nun erstellt und das Verzeichnis ist nun geschützt. Es muss nun noch ein Benutzer und ein Passwort angelegt werden, mit dem man darauf zugreifen kann. Dazu auf das nun geschützte Verzeichnis klicken und einen Nutzer hinzufügen.


In diesem Bereich kann nun der Benutzer und das Passwort angelegt werden. Hierbei sollte das Passwort so komplex sein, um von den Sicherheitsrichtlinien akzeptiert zu werden.

Wenn man nun den entsprechende Ordner im Browser öffnen möchte, kommt man nicht mehr im die Passwortabfrage herum.

Passwortschutz nach einem Server-Umzug oder einer Migration prüfen
Wenn deine Website auf einen anderen Server umgezogen ist, zum Beispiel im Rahmen einer Server-Modernisierung durch HostPress oder bei einer Migration zu uns, solltest du kontrollieren, ob deine passwortgeschützten Verzeichnisse weiterhin geschützt sind. Bei einem Umzug kann es in Einzelfällen vorkommen, dass der Schutz nicht vollständig übernommen wird. Die Inhalte sind dann ohne Passwortabfrage öffentlich erreichbar, ohne dass du eine Fehlermeldung bekommst.
So prüfst du, ob der Schutz noch aktiv ist
- Öffne ein privates Browserfenster (Inkognito-Modus), damit keine gespeicherten Zugangsdaten verwendet werden.
- Rufe die URL des geschützten Verzeichnisses auf, zum Beispiel
https://example.com/intern/. - Erscheint die Passwortabfrage, ist alles in Ordnung. Wird der Inhalt direkt angezeigt, ist der Schutz nicht mehr aktiv.
- Kontrolliere zusätzlich in Plesk unter „Websites & Domains“ › „Passwortgeschützte Verzeichnisse“, ob das Verzeichnis und die zugehörigen Benutzer noch eingetragen sind.
Wenn der Schutz fehlt
- Richte den Schutz wie oben beschrieben neu ein und lege die Benutzer erneut an. Vergib dabei am besten neue Passwörter.
- Hast du den Schutz manuell über
.htaccessund.htpasswdeingerichtet, prüfe, ob der Pfad inAuthUserFilenach dem Umzug noch stimmt. - Wenn sensible Inhalte zwischenzeitlich ungeschützt waren, melde dich beim HostPress-Support. Wir können innerhalb der Aufbewahrungsfrist der Protokolle prüfen, ob es Zugriffe gab.